Sonntag, 05. Februar – Septuagesimä:
Zollchow: 10:30 Uhr
Lektor Hans-Jürgen Falkenau aus Zollchow
Kollekte: für die Erinnerungs- und Begegnungstätte Bonhoeffer-Haus
Sonntag, 12. Februar – Sexagesimä:
Vieritz: 09:00 Uhr
mit Feier des Heiligen Abendmahls /Pfr. Christoph Seydich
Milow: 10:30 Uhr
mit Feier des Heiligen Abendmahls und Kindergottesdienst
Pfr. Christoph Seydich
Kollekte: für die Unterstützung von obdachlosen und wohnungslosen Menschen
Ökumenische Bibelwoche in Vieritz:
- Montag, 13. Februar
19:30-21:00 Uhr, Pfr. Christoph Seydich: Psalm 13 - Mittwoch, 15. Februar
19:30-21:00 Uhr, Pfrn. Hilke Seydich: Psalm 27 - Freitag, 17. Februar
19:30-21:00 Uhr, Studenten der Theologischen Fachhochschule Elstal: Psalm 71
Sonntag, 19. Februar
Abschluss der Ökumenischen Bibelwoche: Psalm 127
Böhne: 09:00 Uhr
Pfrn. Hilke Seydich
Schmetzdorf: 10:30 Uhr
mit Kindergottesdienst
Pfrn. Hilke Seydich
Kollekte: frei nach Entscheidung des Gemeindekirchenrates
Aschermittwoch, 22. Februar:
Bützer: 19:00 Uhr
Passionsandacht mit Austeilung des Aschekreuzes
Pfrn. Hilke Seydich
Sonntag, 26. Februar – Invokavit:
Zollchow: 10:30 Uhr
Einführung von Hans-Jürgen Falkenau in den Dienst als Lektor, anschließend Empfang in der Winterkirche
Sup. Thomas Tutzschke
und Pfr. Christoph Seydich
Kollekte: für die Fort- und Weiterbildung in der Seelsorge
Gott
Ich glaube an Gott! Und der ist größer als alle Herren der Erde, und sie dürfen nicht ein Haar weiter gehen, als er es haben will. Und in diesem Glauben bin ich ruhig und genieße jeden frohen Tag.
Wort zum Monatsspruch Februar 2012
„Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.“ (1. Korinther 10,23-24)
Wenn man als Eltern mit seinen Kindern einen Spielplatz besucht, dann kann man bisweilen sonderbare Dinge erleben. Ich erinnere mich dabei an einen Vater, der auf der Bank saß und eine Zeitung vor der Nase hatte. Das, was er las, muss ihn so sehr interessiert haben, dass er gar nicht mehr auf den Dreikäsekoch achtete, auf den er doch eigentlich aufpassen sollte. Und so konnte der tun und lassen, was er wollte. Er zerrte andere Kinder von den Spielgeräten. Schmiss mit Sand um sich. Und dann schnappte er sich andere Kinder, um sie zu verhauen. Die Zeitung des Vaters senkte sich kein einziges Mal. Eher im Gegenteil. Der kleine Junge schien damit jedenfalls keine Probleme zu haben, denn ihm war wieder einmal alles erlaubt, und er konnte tun und lassen, was er wollte. Nur sonderbar, dass der Spielplatz dabei immer leerer wurde.
Und dann erinnere ich mich noch an ein anderes Kind. Es hatte ein hübsches weißes Kleid an und durfte eigentlich nur an der Hand der Mutter spazieren gehen. „Pass auf, dass du dich nicht dreckig machst.“, hieß es zwischendurch immer wieder. „Geh nicht in den Sandkasten, dann bekommst du Sand in die Schuhe.“ Und so weiter und so fort. Von Klettern und Toben verstand dieses Kind nichts, denn es war ihm vor lauter Verboten und Verhaltensmaßregeln noch nie erlaubt worden.
Sicher waren das zwei besonders auffällige Kinder, und nicht bei allen geht es ebenso zu. Aber wir finden diese zwei Extreme doch sehr häufig: Kinder, die alles dürfen, auf der einen Seite und Kinder, die nichts dürfen, auf der anderen Seite. Und weder das eine noch das andere Extrem ist richtig. Richtig ist vielmehr die liebevolle Balance dazwischen. Dass Kinder Grenzen kennenlernen und ein geregeltes Leben haben. Aber dass diese Regeln beschützen statt einzusperren. Dass die Grenzen das Leben nicht einengen, sondern Orte der Freiheit umgeben.
Soweit zu den Kindern. Aber man könnte dasselbe auch auf uns Erwachsene übertragen. Auch da muss das Leben in einem Gleichgewicht aus Freiheit und Ordnung verlaufen. Im Monatsspruch für Februar kommt der Apostel Paulus auf dieses Thema zu sprechen. In seiner Gemeinde in Korinth hatten viele neue Christen ein unerhörtes Maß an Freiheit erlebt. Sie waren von vielen einengenden Regeln und Gesetzen befreit worden. Und in ihrem Übermaß an Freude darüber riefen sie nun „Alles ist mir erlaubt.“ Damit liefen sie über den neu entdeckten Abenteuerspielplatz des Lebens und probierten viele Dinge ungebremst aus. Und das ging scheinbar manchmal über die Grenzen des Guten hinaus.
Und deshalb hat Paulus versucht, ihnen in ihrer christlichen Freiheit eine angemessene Regel für die dazugehörigen Grenzen zu geben. Und deshalb sagt er ihnen:
„Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.“
Denn unsere Freiheit endet da, wo sie anderen schadet. Sie soll immer dazu führen, dass andere auch frei sein können. Sie soll anderen nützen und die Gemeinschaft stärken. Dazu leite uns Gott an!
Ihr Pfr. Christoph Seydich
Taufsprüche
Ex 33,19:
”Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.”
Lev 19,2:
”Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.”
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Trausprüche
Rut 1,16
“Wo du hin gehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.”
Psalm 37,5
“Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.”
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